Yoga

Entspannung | Konzentration

Aus der indischen Kultur stammend bezeichnet Yoga eine Übungs- und Lebenspraxis, die auf Stärkung der Einheit von Körper, Seele und Geist zielt und die Verbindung zum inneren Selbst sucht.

Der Übungsweg.

Meine Yogaunterweisungen bemühen sich um allmähliches Verstehen durch Übung. Die Praxis der Yogastunden – Āsanas, Atemübungen, Meditationen – sind offene Türen zu einem bewussteren, gelasseneren Umgang mit der Welt. Niemand muss durch diese Türen gehen. Schon gar nicht in den ersten Stunden. Für die meisten Anfänger ist es eine Freude, die mental-körperliche Wirkung der Übungen zu erleben. Nach und nach folgt der Geist dann den Wegen, die Atem und Körper beschritten haben.

Modernes Yoga.

Ende des 19. Jahrhunderts begannen indische Yogis, das Erfahrungswissen der jahrhundertealten Yogatradition mit der Lebenswirklichkeit der westlichen Welt in nachhaltige Beziehung zu setzen. Seither entstand ein gesicherter, moderner Übungskanon, der von den Bedingungen des verdichteten Lebensalltags ausgeht und die spirituellen Komponenten des Yoga daran ausrichtet.

Die Yoga-Praxis.

Ich unterrichte Haṭha-Yoga. Meine Praxis ist beeinflusst vom Yoga B.K.S. Iyengars, Dr. Swami Gitanandas und vom Anusara-Yoga. Ich gestalte den Unterricht nach der Ashtanga Sadhana, der "Achtgliedrigen Übungsfolge" von Dr. Swami Gitananda.
Sie beginnt mit dem bewussten Ankommen im Körper (mudrā), gefolgt von einer Eingangs-Meditation (puja). Die Āsana-Praxis wird durch eine kriyā vorbereitet (Mobilisierung und Erwärmung, Verbindung von Atmung und Bewegung). Die folgenden Āsanas – präzise, vielgestaltig und intensiv – bereiten wiederum die Atemübungen (haṭhenas und prāṇāyāma) vor. Ich schließe die Stunde mit einer Entspannungsphase (nispanda) sowie Stille und Meditation (samyama) ab.

Klassische Schwerpunkte des Yoga, wie etwa die spirituelle Suche, stehen in meinem Verständnis der Yoga-Praxis gleichberechtigt neben effektiven Körperübungen, den Āsanas.